FREAKFORT human urban confrontation
"Logg in" shortstory
Logg- Nr.: _000001_01_16_45_09_03_2204_
Hier bin ich.
Ich weiß nicht recht, wo ich anfangen soll -
Vielleicht solltet ihr wissen,
dass ich nicht in eurer Welt bin.
Ich bin Woo.
Eure Namen kenne ich alle und sie haben keine
grosse Bedeutung für mich.
Ich muss das hier nicht machen, ich tue es für euch-
Vielleicht kommt ja jemand mich besuchen-
Vielleicht-
Es ist nicht so wie in eurer Welt - die Dinge sind anders,
es gibt hier keine Dinge-
Das heisst nicht, dass hier nichts existiert----------
Ich bin hier nicht alleine, die anderen sind verschiedener Herkunft,
und manchmal begegne ich über mehrere Monate niemandem.
Das heißt wir sind nicht so viele hier.
Wenn du träumst kommst du mir näher,
ich kann dich dann spüren, sehen-
Ich kann dich nicht berühren und du kannst mich nicht sehen -
du lebst in deiner Welt.
Du bist verschieden, an sich jedes Mal anders,
jedes Mal ganz anders-
Ich spüre die Leichtigkeit eurer Wolken,
ich liebe den blauen Himmel eurer Welt-
Ich habe oft unter ihm gelegen, es ist niemals genug-
Es ist nicht so wie man es sich vorstellt, wenn ich darüber schreibe:
Finde deine eigene Sprache die Dinge zu verstehen-
Das Wasser ist nicht wichtiger als die Luft,
wenn sie zu kalt ist, freue ich mich im heißen Sommer darüber,
im Winter liebe ich es, wenn das Wasser Tee wird
und mein Körper seine warme Umarmung liebkost-
Du bist-
Du bist nicht das, was du wahr-nimmst,
du kannst nicht wahr-nehmen: deine Augen sehen nicht,
du riechst nicht, du fühlst nicht, du schmeckst nicht,
du hörst auch nicht-
Du bist, wer bist du *???*
Du kannst es nicht wissen-
Du kannst gar nichts wissen, ich weiß auch gar nichts-
Es ist jenseits vom Wissen – das, was man wahrnehmen kann.
Ehrlich-
Alles was sich in deinem Kopf befindet,
das ganze Wissen ist wertlos-
Denkst du gerade an die (vielleicht wertvollen?) Gedanken-
Es gibt sie nicht, alles ist gleich viel wert-
Nichts ist mehr wert-
Schau dich um!
Siehst du etwas Lebendiges in deiner Nähe*?*
Suche nicht. Alles lebt-
Immer.
Überall.
Da, wo du bist, gibt es einen Himmel,
wo ich bin, gibt es nichts-
du bist ein Produkt-
du bist Gott-
du bist Gottes Schöpfung-
Wer bist du *?*
Nein-
es ist so, wie die Welt sagt: Alles ist bloß-
Nein-
nichts ist-
du bist nicht Gottes Schöpfung, du bist-
Du bist---
Vor einiger Zeit begegnete ich jemandem-
Jetzt’!’
Hallo-
Guten Tag-
Es ist so, als würdest du dir selbst begegnen-
Ja - ich fühle das, mein Herz ist in mir, mein Auge schaut-
Die Tage sind heller, die Nacht kürzer,
ich komme von weit her, jetzt bin ich-
Der Wind will nicht still sein,
der Gedankentrieb bewegt mein Gemüt, sagte ich-
Du bist noch nicht ganz hier, sagte er-
Hm-
Bin ich in zwei Welten gleichzeitig *?*
Du träumst-
Wie Lange schon, wie lange noch *?*
Das ist egal, schaue achtsamer, was vor deiner Nase ist-
Da ist ein Stein, da ist kein Stein, kannst du es sehen,
wenn dein Auge verschlossen ist *?*
Hm---------------
Sag mal, was siehst du in dieser Welt *?*
Ich atme, du atmest, die Zeit ist frei-
Und du, bemühst du dich, mich zu verstehen *?*
Da gibt es nichts. Ich werde weitergehen,
du wirst mir bald wieder begegnen, es wird werden,
wenn es sein soll-
So geht er-
Und JETZT ’!’
Siehst du,
da war er wieder weg, die Unendlichkeit ist sein Wind,
seine Gelassenheit sein Segel-
Und Du, stell dir vor, da ist etwas-
Es ist so, so-
Stellst du es dir vor, so bist du nicht,
da gibt es nichts-
Meine Ehrlichkeit ist 100%, trotzdem bin ich nicht 100%ig
ehrlich, ich bin nicht wirklich ich, ich bin Zwei-
in deiner Welt heißt es ‚Schizophren’-
Das bin ich: Zwei-
Es ist so, dass du einz von den Beiden bist,
oder vielleicht bist du noch mehr,
so zu sagen ‚Multischizo’!, ha-
Egal, was ich sage ist sowieso immer relativ-
Immer, meine Worte sind Versuche etwas zu finden,
doch das Gesuchte ist kein Wort!!
Suchen - ist der Antrieb um dort hin zu gelangen-
Suchen - ist der Weg loszulassen,
was nicht das Gefundene ist-
Ich habe gesucht, ich suche, ich finde, lasse los-
Ich bin hier, ich vermisse den Duft von Rosen-
Der Duft vom Meer - das bewegt mich zu suchen,
nicht die Rose, oder das Meer-
Die Freiheit, ich suche die Freiheit, nicht zu suchen.
Verstehst du *?*
Ich habe mit meinem erstem Ich, das ‚welt-kreierte’,
versucht zu finden, was mein zweites Ich suchte-
Vergeblich-
Ich suchte lange und verzweifelt-
Bis ich mich fand, mein zweites Ich-
Langsam fing ich an zu begreifen-
Logg out _18_21_09_03_2204_
Logg- Nr.: _000002_01_02_00_11_03_2204_
Hallo, ich bin nun hier-
Ich fühle eure süßen Träume:
sie sind aus dem gleichen Stoff wie eure Wünsche-
Ich bin bereit euch mitzuteilen wo ich bin.
Doch hier kann mich keiner finden-
Niemand-
Es gibt nur mich hier-
Du bist in dir, ich bin in mir-
Wenn ich atme, bin ich-
Wenn ich da bin, bin ich es-
Ich sah viele Dinge, bevor ich aufhörte zu schauen-
Alles was ich sah, hat mir keinerlei Antwort gegeben-
Ich fing an tiefer zu blicken-
Ich höre die Stimme-
Sie ruft jeden von uns auf-
Du kannst sie auch hören, sie ist rein-
Wenn ich in eurer Welt bin, begegnet mir unendlich vieles-
All das will respektiert werden -
doch die Anzahl wächst ständig - und ich kann nicht allem
die gleiche Aufmerksamkeit schenken.
Es sind nicht die Dinge, sie sind es nicht-
Sie entstanden aus Verzweiflung-
Viele Menschen in eurer Welt sind verzweifelt-
Sie tun dann schreckliche Sachen-
Sie haben Angst-
Sie verlieren sich selbst-
Ich habe Mitleid für sie-
Wo bist du *?*
Weisst du es, oder *?*
Ich meine nicht, wo sich dein Körper befindet..
Wo bist du *?*
Ich traf eine Frau in eurer Welt-
Sie gefällt mir, sie sagt sie sucht-
Was suchst du *?*
Ich suche das, was ich in mir fühle, dass es nicht da ist-
Wie willst du etwas finden, das du nicht kennst *?*
Es ist Gefühls-Sache-
Manchmal fühle ich es: Es ist dann alles so echt,
und ich bin irgendwie nicht da, obwohl ganz da-
Es passiert sehr selten, sagte sie-
Ich mag sie, auch wenn ich sie nie wieder sehe-
Man weiß nie.
Ich bin 227 Jahre alt-
Mein Alter ist nicht so, wie in eurer Welt-
Ich liebe süße, sonnengereifte Erdbeeren-
Leider bekommt man in letzter Zeit nur riesige,
knallrote, jedoch nicht süße Erdbeeren-
Ich schaue nicht mehr, ich nehme wahr-
Die Welt, eure Welt sieht anders aus als sie es tut-
Diese Zeit zerrt an meiner Konzentration,
ich werde mir Ruhe geben-
Logg out _02_26_11_03_2204_
Logg- Nr.: _000003_01_15_04_14_03_2204_
Ein sonniger, warmer Tag-
Das gibt mir Kraft-
Ich war, vor langer Zeit, ein Krieger-
Ich tötete-
Das war mein Leben-
Ich lebte nicht für mich, ich lebte für meinen Beruf-
Ich hätte es nicht machen müssen,
damals hat es gepasst-
Bis mir das Schwert aus der Hand fiel-
An diesem Tag starb ich.
Ich war nicht tot-
Ich war kein Krieger mehr-
Es gab keinen Grund, es war Zeit-
Das ist lange her-
JETZT !
Sitze ich sehr viel, ich bin-
In mir-
Der Kampf ist eine Form von Angst-
Ich war auf der Flucht - das werde ich noch oft sagen.
Als Flüchtling ist es immer schwer-
Du bist nicht da, wo dein Zuhause ist-
Du weißt, wo es ist-
Die Flucht ist nicht nötig-
Wir flüchten-
Alle ’!’
Oder, wir sind-
Bist du *?*
Ich wurde müde, des Flüchtens-
Ich sah mich nicht mehr-
Ich war nicht da-
Es war sehr dunkel zu dieser Zeit, es ist lange her-
Das hier ist alles, jetzt ist alles-
Auf der Flucht ist es nicht da-
Mein Schwert, das ich fallen lies,
das nahm mir mein Motiv-
ich wurde zwecklos-
der Zweck war mein Fluchtweg-
Es gab mich nicht mehr, nur den Zweck meines Seins-
Ich verlor mich, auf der Flucht-
JETZT, schaue ich zu-
Die Stadt, in der ich mich bewege,
wenn ich in eurer Welt bin-
FREAKFORT ’!’
Es ist eine sehr große Stadt-
Hier gibt es sehr viele Flüchtlinge-
Sie kommen von Überall und wegen allem Möglichen-
Selten wegen sich selbst-
Hier ist immer was los, ständige Bewegung,
gibt mir das Gefühl in einem Körper
eine Zelle zu sein-
Ich sitze gerne in einem Hochhaus-Cafe und schaue-
Herunter auf die Stadt-
Es gibt ein Hochhaus, das hat 24 h offen
und auch das Cafe auf dem Dach, im 130. Stock-
Nachts-
Bin ich sehr gerne dort-
Die Menschen, die dann herkommen, sind sehr ruhig-
01,02,03,04 Uhr nachts, sie kommen immer-
es gibt immer einen Job, der gemacht werden muss-
es gibt immer ein Motiv, einen Zweck-
Dieses Cafe ist eine ’Internet-Gamehall’
Die ganze Welt kann man von hier aus sehen-
Mit der ganzen Welt kommunizieren-
Was soll man ihr sagen *?*
WAS *?*
Weiß ich irgendwas *?*
Kann ich jemandem helfen, kann ich mir helfen *?*
Logg out _15_42_14_03_2204_
Logg- Nr.: _000004_01_22_18_18_03_2204_
Die Laune, die mich bewegt-
Sie bewegt mich und dich-
Solange es eine Ursache für eine Laune gibt-
Die gibt es fast immer-
Immer tun wir das und jenes, und das und jenes wirkt-
Es wirkt sich aus-
Alles wirkt, immer-
Das Internetcafe, es heißt -FUKUNE-
Die Menschen, die herkommen, haben verschiedene Motive-
Mein Motiv ist, ich habe den Cyberchip nicht-
Er wird hinten am Kopf implantiert, direkt ans Stammhirn-
Er ist winzig klein-
Er verbindet dich: Per Augenschlag und den Befehlgedanken
direkt mit dem Web-
Egal wo du bist-
Egal wo du bist, stehst du immer unter der Kontrolle-
Der Kontrolle des Systems-
Ich bin nicht in eurer Welt, ich bin ein Besucher-
Ich habe keinen Chip-
Du, bist du unter Kontrolle *?*
Wer kontrolliert dich *?*
DU *?*
Was ist die Ursache, die mich in eure Welt bringt *?*
Wo bin ich, wo bist du *?*
Meine Gedanken und meine Taten haben eine Ursache-
Meine Gedanken und meine Taten haben eine Wirkung-
Ich bin dazwischen, ich bin das Unsichtbare-
Zwischen Vergangenheit und Zukunft-
Ich bin die Gegenwart-
Ohne Vergangenheit und Zukunft-
Nachts spürt man, dass der Frühling begonnen hat-
Die Luft ist anders-
Wenn du an der freien Luft bist, spüre sie-
Die Luft, die deine Nahrung ist, die der Äther des Lebens ist-
Das ist wahr - und leer.
Das sind Worte, die Aussage suchen-
Finde sie ohne zu suchen-
Das ist der Weg der Leere.
Da ist etwas-
Ich bin zuversichtlich, das Wirkende folgt der Ursache-
Wirke so, dass die Ursache dir Glück bringt-
Auch wenn du Glück nicht begreifen kannst-
Ich bin da-
Finde unser Haus-
Die Heimat ist jenseits deines Traums-
Die Sonne ist zuhause-
Der Mond ist zuhause-
Wo bin ich *?*
Logg out _22_42_18_03_2204_
Logg- Nr.: _000005_01_18_09_22_03_2204_
Da wo die Menschen herkommen-
Da ist nicht das Paradies-
Sie kommen von dort, weil sie das Paradies suchen-
Das Paradies ist ein Name-
Einer von vielen-
Der Ort ist nicht auf der Erde, nicht als Ort-
Du kannst dorthin, das ist eine Möglichkeit,
es gibt unendlich viele Möglichkeiten-
Damals war ich wiedergeboren in einem Reich,
das bald seine Herrscher verschlingen würde-
Damals zog sich der Kommunismus nach Fernost zurück-
Ich war elf, die Eltern flüchteten,
auf der Suche nach dem Paradies-
Sie zogen nach Westen-
Jetzt sind die beiden Reiche, schon lange her Eins-
YOURHOPE ’!’
Das ist das Reich, in dem Freakfort sich befindet-
Die Menschen begehren es, das Reich der Scheindemokratie.
An den Außengrenzen befinden sich hohe Mauern,
an den Küsten, an die nur das Meer grenzt, Geschütztürme-
Viele versuchen seit hunderten von Jahren, bis heute,
mit Booten verschiedenster Qualität nach Yourhope zu kommen-
Wenige schaffen es - manche werden erschossen-
und manche ertrinken auf der hohen See und kommen als Leiche an-
Yourhope, das ist das Paradies-
Scheint so, als gäbe es da draußen in der Welt einen Fluch.
Die Flüchtlinge glauben und flüchten – hierher.
Tatsächlich gibt es hier zuviel zu essen
und es gibt auch zu viele Häuser-
Es wird stark beschützt, dass es auch so bleibt-
Damals wusste ich noch nicht wer ich bin-
In dieser Unbewusstheit war es schwer nicht unterzugehen-
Die Suche, das Suchen, die Flucht, das Finden-
Bist du da *?*
Bist du verloren, suchst du *?*
Was suchst du *?*
Hast du etwas verloren *?*
Außer dir selbst kannst du nichts finden-
Die Meere dieses Planeten sind Träger, sie atmen-
Sie bewegen sich, sie verändern sich-
Sie sind-
Das große Wasser ist einz ’!’
Ich bin in zwei Welten, sie sind so unterschiedlich -
wie im 20. Jahrhundert gesagt wurde - wie Himmel und Hölle-
Eure Welt ist mein materielles Motiv,
meine Welt ist mein virtuelles Motiv-
Die Materie ist dem Virtuellen gleich-
Der Unterschied, das Gesetz des ganzen Universums-
Alles, was es in eurer Welt gibt, gab es schon in meiner-
Alles, was mir in eurer Welt begegnet, ist für mich
Vergangenes, Bekanntes, Erfahrenes-
Das, was dir in der virtuellen Welt begegnet, ist Natur.
Das, was du kennst, wirst du umgekehrt neu-lernen.
Die Welt wird sich dir eröffnen.
Der Fluss der Wolken am Himmel erinnert mich an meine Welt-
Das gibt mir Halt-
Sich bewegend in der Welt der Materie-
In der Welt der Illusion-
Wo das Scheinende dir den Verstand raubt -
und dich zum Suchenden nach dir Selbst macht.
Da Draußen ist das Licht, in dir scheint es.
Logg out _19_00_22_03_2204_
Logg- Nr.: _000006_01_13_13_23_03_2204_
Zufälle gibt es nicht, alles ist einz-
Alles hat seinen Anfang, seinen Verlauf, sein Ende
und seinen Neuanfang-
Mein Bewusstsein ist das Tor zu der anderen Welt-
Dein Bewusstsein ist dein Eingang-
Dort gibt es keine Farbe, kein Schwarz,
kein Weiß und auch kein Grau-
Da gibt es alles und es ist rein-
es ist so wie es entstanden ist und wie es vergehen wird-
Das Licht ist dort, ohne Licht-
Der Wind ist dort, ohne Wind-
Kannst du das Verstehen *?*
Es gibt da nichts zu verstehen-
Dein Verstand kann im besten Fall
sich höchstens eine positive Illusion davon machen-
Was ich dir erkläre:
Dein Verstand ist gut zum Rechnen-
Er ist gut zum Suchen oder zum Flüchten-
Er hilft dir nicht beim Sein-
Das Sein ist frei vom Verstand,
dort brauchst du deinen Verstand nicht-
Ich ass einen Hund, es schmeckte fade-
Es war kein glücklicher Hund, es war keine gute Zeit-
Jetzt esse ich keine Hunde mehr,
Heutzutage gibt es keine klonfreien Tiere mehr.
Es ist schwer und teuer, gesunde Nahrung zu bekommen-
Ich esse vorwiegend pflanzliche Kost-
Im 22. Jahrhundert wurden beinahe
alle Zuchttiere not-geschlachtet-
Die damalige Infektion war so gefährlich,
dass alle Säugetiere bedroht waren-
Seitdem gibt es wieder reichlich Fleisch,
es kommt aus den Klonfabriken, dort wird das Fleisch
in riesigen Containern gezüchtet-
Es gibt einen ökologischen Bauernhof in der 7. Untergrund-Ebene-
Da wird zwar mittels eines künstlich erzeugten Mikro-Klimas
angebaut, jedoch gänzlich ohne chemische Hilfsmittel-
Keine Pestizide, keine Chemo-Dünger, keine Gen-Manipulation,
keine Geschmacksverstärker, keine künstlichen Farbstoffe,
keine Konservierungsstoffe, keine Antibiotika
und keine Wachstumsbeschleuniger, Hormone-
Bist du allergisch *?*
Verträgst du das oder jenes nicht *?*
Es tut mir leid, ich entschuldige mich für die unumkehrbaren Fehler der Nahrungserzeugung im 20. Jahrhundert-
Heutzutage ernähren sich über 65 % ausschließlich von Clonfood-
45 % davon sind gegen Naturprodukte allergisch-
Dieser Hund den ich ass, war kein glückliches Tier,
er war nicht genmanipuliert-
Was ist dein Lieblingsessen *?*
Wovon musst du kotzen *?*
Trinkst du Tee, Wasser *?*
Es ist so wunderschön still hier-
So still, ich kann den Flügelschlag des Schmetterlings hören-
Ich rieche den Lotus der noch nicht blüht-
Die Ruhe dieses Ortes ist heilig-
Ein heiliger Ort, der Träume weckt-
Ich spüre keinen Hunger, auch mein Durst ist gestillt-
Ich liebe es hier zu sein-
Das Wasser, das mich umhüllt, wärmt mich,
mit seiner seidig-milden Umarmung-
der Wind der das Wasser bewegt, verführt es zum Tanz-
ich werde mitgerissen, ich fliege hoch hinaus-
Ich bewege mich, ich werde bewegt, alles bewegt sich-
an sich gibt es hier kein Oben und kein Unten-
Ich bin das Wasser, ich bin der Wind-
Ich bin die Erde, ich bin das Feuer-
Ich komme zu dir, ich umarme dich, ich dringe in dich ein,
ich verschmelze mit dir, wir fliegen, wir schweben,
wir atmen, wir sind-
Alles umgibt uns, in seiner Form ist es unendlich variabel-
schaue tiefer, es ist alles das Gleiche,
es gibt keinen Unterschied, nichts unterscheidet sich-
Hab keine Angst, du kannst nichts verlieren,
alles ist da, wo es hin gehört, alles wird da sein,
wo es dem bestimmt ist, sich hinzubewegen,
Ich bin, du bist-
Logg out _14_03_23_03_2204_
Logg- Nr.: _000007_01_09_55_27_05_2204_
Ich bin gewesen-
Es war lange her und schon lange vorbei-
Die Zeit dehnt sich und krümmt sich so, wie wir bereit sind
uns selbst zu begegnen-
Wenn du da bist ist die Zeit nicht-
Das da, das was Person heißt, das was Charakter heißt,
das was Ich heißt, das was Du bist,
gibt es nicht, du bist nicht-
Die Gestirne fließen-
Ihr Fluss ist geregelt, kein Zaun bindet sie-
Ihr Fluss ist natürlich-
Du fließt in deiner Phantasie-
Schließe deine Augen und schaue-
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Was siehst du, was ist da, dass vor deinen Augen sich abspielt-
Ist es die Wirklichkeit-
wie viel ist davon wirklich, was zeichnet seine Wirklichkeit aus-
Die Bilder die ich sehe, dar Film der ewigen Bewegung,
das ist nicht aufhaltbar-
Es ist der Grund meiner Flucht, es ist die Ursache meiner Flucht-
Der Fluss der Bilder in deinem Kopf hält nicht,
er ist nicht wirklich, er hält nicht von allein-
Die Phantasie, wenn sie Autonom wird, wirst du ihr folgen,
du wirst ihre Träume erfüllen, du wirst dich opfern-
Ich sah aus dem Fenster und sah Nebel, soweit das Auge reicht-
Nach oben, nach unten, links, rechts, Selbst der Raum,
in dem ich mich befand war irgendwie undurchsichtig-
Das Gefühl war das gleiche, ich beschloss mich hin zusetzen-
Es war zu viel für mich, ich suchte mich, vergeblich-
Ich sah das und jenes, doch ich wusste dieses,
oder jenes bin nicht ich-
Es ist lange her als ich den Verstand verlor
und nicht das Einzige mal-
WO BIST DU *?*
Erinnerst du dich wo du herkommst, fühlst du es,
so ganz ohne Bilder, die in deinem Geist willkürlich entstehen-
Es ist eine mühsame suche-
Es ist besser wo anders anzufangen-
Eine Blume-
Ein Tropfen Wasser-
Eine Biene-
Die Sonne-
Du siehst es, nicht wahr, es ist ein Kreis-
Und was fehlt ist zwar weder auf dem Blatt,
noch sofort in deinem Kopf, doch du weißt es-
Der Anfang ist eine Sache der Entscheidung-
Die Scheidung ist eine Trennung-
Bist du bereit dich zu trennen *?*
Weigere dich, sich von der eingeatmeten Luft zu trennen,
nenne sie dein eigen und du erstickst-
Weigere dich, sich von dem Verdautem zu trennen und du platzt-
Weigere dich nicht, es ist natürlich sich zu entscheiden-
Der Anfang ist eine Sache, die braucht Gründe-
An sich ist jeder Zeit, die richtige Zeit-
Ein Grund um etwas zu tun-
Was ist das *?*
Es bringt dir einen Vorteil, vielleicht, viele Vorteile-
Du bist besser dran wenn du dich entscheidest-
Warum, was ist der Grund, was bewegt dich bevorteilt zu werden-
Der Unterschied, ist ein Aspekt,
es offenbart nicht seinen Inhalt,
das Gegenteil ist seine Ursache um sich selbst,
in seine Richtung zu bewegen-
Wie viele Gründe haben sich angesammelt, wie viele wichtige,
mittlere und wie viele weniger wichtige *?*
Wenn du die Frage beantworten willst,
ist dein Wille die Antwort selbst der Grund, der Einzige-
Alles ist recht, wie es ist-
Du stirbst, oder dein Hund, vielleicht auch die Topfpflanze-
Das ist Natur, deine Gefühle sind Reaktionen-
Verständnis ist Bewusstsein-
Du bist-
Augenblicklich sind alle umgedreht worden,
als da fiel ein Stein vom Himmel-
der Stein war sich Bewusst und der auf ihm saß war einfach da-
In einem Moment da der Aufprall war, ein sehr kurzer Moment,
war Ehrfurcht in Ihnen, diese eine Sekunde spürte ich die Stille,
sie war so echt und rein-
du kennst dein eigenes System, das da in dir ist und weist jetzt auch,
dass eine Sekunde Stille für die, die da standen, schon zuviel der Ruhe war-
Wie ein Gewitter, einem Erdbeben gleich breiteten sich ihre Emotionen aus,
Obwohl ich selbst da schon alt war, blind und taub- war es so stark,
dass es mich umschmeißte
und ich da Starb-
Schau dich an, nehme keinen Spiegel,
es geht nicht um deinen Körper,
Bist du bereit, was willst du eigentlich *?*
Da ist nichts das du dein nennen wirst, da ist alles nur so-
Logg out _11_18_27_05_2204_
Logg- Nr.: _000008_01_20_58_20_07_2204_
Als ich einatmete und mir gerade dessen voll bewusst war,
nahm ich kaum den Vogel war, der direkt vor mir herunter glitt-
In der Höhe der Häuser, in der Weite des Auges verliert sich jeglicher Bezug zur Erde,
Erde *?*
Die Erde aus der wir emporstiegen, wir sehen sie nicht mehr-
Hej du, warte mal, ej hörst du schlecht *!?*
Hast du par VE’s für mich, hör mal ich habe seit zwei Tagen nichts gegessen,
du siehst sehr nach Geld aus !-
Du hast Hunger, willst was essen *?*
Ja man *!*
Ich habe kaum Geld dabei, 2 Ebenen höher hat ein Bekannter von mir ein Imbiss,
kommst du mit *?*
Glaubst du ich bin’n Junkie und will bloss deine VE’s *!*
Wo kommst du her, was machst du hier ohne Geld *?*
Ich bin Geflüchtet,
in der Nordregion wo ich herkomme bin ich fast verrückt geworden,
ich lebte vor fünf Jahren hier als ich hier einen Job hatte
und wusste um die Vielfalt dieses Riesenchaos-
Und wie lange bist du jetzt schon hier *?*
2,5 Monate, Scheisse ich bin ein Illegaler,
meine ID haben die Cop’s mir abgenommen, wollten mich ausweisen,
da bin ich abgehauen-
da sind wir, Hallo Mikki zwei mal das ’BB’ Menü, danke-
So wie ich die Stadt kenne warst du noch nicht in dem Fundament – Level,
gibt es dafür einen Grund, hast du Angst *?*
Was stellst du mir überhaupt für Fragen, ich bin dir nichts schuldig *!!*
Stell dich nicht so an, was willst du *?*
Weißt du das überhaupt *?*
Hier bitte, hast du nen neuen Freund, ha, ha,
dein Herz kennt wohl keine Grenzen, na ja last s schmecke *!*
Guten Appetit, *!*
---
---
---
Boa hat das geschmeckt, hab noch nie so was gegessen *!*
Was ist das für n Frass *?*
Nur das Beste-
Was hast du jetzt vor, willst du verschwinden *?*
Hm, wie heisst du überhaupt *?*
Woo ist mein Name-
Willst du reden *?*
Was willst du überhaupt *?*
Hm ich bin Jinaz, keine Ahnung was ich will, weist du es *?*
JA-
Das ist gut für dich, hilft mir aber nicht weiter !-
Gewiss, du weißt nicht was du willst, da kann die Hilfe vor deinen Füssen liegen
und du stolperst darüber und regst dich noch auf-
Bist du n’ Klugscheisser, oder so was *?*
So was in der art, hängt vom Verständniss des Betrachters ab-
Und wie willst du mir Helfen *?*
Was willst du *?*
He *?*
He, ist das alles was dir einfällt, warum bist du hier,
warum bist du geflüchtet, was war der Grund *?*
Die ganze Scheisse war zu viel für mich,
da hofft man doch das Leid zu minimieren-
Und weiter, wenn das passiert ist, was dann,
im geringerem Leid weiter leben *?*
Na ja, vielleicht Liebe, Frieden und so,
aber mein Leid ist nur noch grösser geworden-
Was willst du, solange du das nicht weißt,
hast du keine Richtung in die du gehen kannst,
so wird sich nichts Ändern, du wirst vom Zufall hin und her geschleudert,
ohne Rücksicht auf dein Wohlergehen-
Du stellst mich vor die Wand, so was habe ich noch nie erlebt,
bist ja schlimmer wie die Cop’s-
Vielleicht sollte ich verschwinden *!’
Ohne Rücksicht auf Verluste *?*
Ohne Richtung *?*
Darf ich dir folgen *?*
Ej bist du Schwul, oder was *?*
Die Angst die du jetzt wahrnimmst ist echt, obwohl es sie gar nicht gibt-
Wo willst du hin *?*
Ich habe in der Quotertop Area mein Kram, da schlaffe ich,
wenn mir nichts einfällt gehe ich auch so mal hin-
Ich werde nun gehen, wir werden uns wieder sehen,
bitte belästige nicht meinen bekannten, ausser du willst ehrlich Arbeiten,
Er hat viele Freunde, manche können helfen,
manche können dich platt machen, du entscheidest was mit dir passiert,
denke über deinen Willen nach, bis dann-
Warte mal, nicht so schnell *!*
Schnell ist eine Betrachtungsart entscheide schnell, was du willst, bis dann-
Von hier oben sehe ich blinkenden Nebel unter mir,
hin und wieder schiesst ein Gestank hoch, dass die Nase brennt
und doch ist es ein Teil des Ganzen-
Des ganzen Universums-
Auf der Flucht lernen wir Vergessen, schnell müssen wir uns anpassen,
alles verändert sich sehr schnell-
Ziellos umherziehend verlor ich mich damals,
es war Winter wie ich noch nie von so einem Winter gehört habe-
Ich fiel tief in den Schnee, so unglaublich es klingt es waren 12 oder 15 Meter,
es hat vielleicht ein paar Monate ohne pause geschneit-
Wenn du am Rande des Lebens bist, was denkst du dann *?*
Wisse, es ist Selbstmord dann zu Denken-
Denken ist die Summe der Erfahrung, es ist Logik-
Es ist durch deine Angst stimuliert,
es hat keine Chance dich zu retten-
Was dann *!?*
Du bist alles was es gibt, alles was du siehst, riechst, schmeckst,
das bist du, nur du-
Erfahre dich selbst, siehe was da ist, was leben will-
Es war unglaublich als ich durch den Schnee fiel, der ungewöhnlich weich war,
aber ich fiel in eine Höhle-
Mein verstand hatte ausgesetzt und ich atmete wie ein wildes Tier,
mein Adrenalinspiegel hätte gereicht um gegen einen Grizzlie zu kämpfen-
Es war so, dass in dieser Höhle Menschen lebten,
ausgestattet mit allem was man für n paar Monate so braucht um zu überleben-
Es waren Flüchtlinge wie ich, doch war ich hier nicht willkommen-
Nach einem kurzem Kampf, mit dem Bewaffnetem, verblutete ich-
Vielleicht assen sie mich auf, gewiss-
Das was du willst ist entscheidend für das was mit dir wird-
Lerne immer wieder aufs Neue, jeden Tag-
Jeden Tag wird sich dein ziel ändern-
Es gibt nur eine Richtung, nur ein Ziel-
Das ist das Mysterium dieses Universums,
das Ziel oder die Flucht-
Wir Flüchten-
Solange uns das Ziel nicht bewusst wird, solange du nicht verloren hast,
wirst du flüchten-
Du kannst nichts verlieren, dass einen Wert hätte-
Was du verlierst hindert dich,
durch dessen Verlust kommst du dem Ziel näher, du wirst ganzer-
Du bist das Universum-
In dir das Licht-
Logg out _22_19_20_07_2204_
Logg- Nr.: _000009_01_13_01_21_07_2204_
Spiegelungen im Wasser nehmen wir hin seit Anbeginn unserer Zeit-
Unser Bild ist uns immer ein Rätsel,
jedes mal wenn wir in den Spiegel gucken, sehen wir was zu korrigieren ist-
Alles was wir sehen, wollen wir nicht sehen, wir flüchten-
Passen uns an, wem passen wir uns an *?*
Vor wem verstecken wir uns *?*
Das Wesen des Menschen ist ihm selbst fremd-
Sein Gesicht kämpft mit der Tarnung der Gefühle und Emotionen,
unser Geist in der gleichen Lage-
Dein Bezug zu allem, ist ein Spiegel deines Programms-
Du bist in der Vergangenheit, da wo deine Erfahrungen her kommen-
Es gibt keine Vergangenheit, es ist Illusion des Flüchtens-
Das Motiv des Flüchtens ist die vergangene Zeit,
eigentlich nur das, woran wir uns festhalten-
Mal bin ich hier, mal bin ich da, immer in Bewegung-
Heute sehe ich dich, heute siehst du mich-
Was war ist nicht mehr, gar nicht-
Nirgendwo und bei Niemandem-
Halte dich fest an Erinnerungen, Platz genug ist in deinem Hirn,
sie wiegen nichts, ihr Speichervolumen unbedeutend klein-
doch wer bist du *?*
Wenn du jetzt Atmest, doch das was vor deiner Nase ist, nicht siehst,
weil da ein Bild deines Geistes sich ständig projiziert,
ohne Frage, Überlegung, einfach so-
Esse eine Banane stecke die Schale in deine Jackentasche-
Es ist eklig, es ist so wenn man Sachen nicht los wird,
sie werden bald eine Last, die dein Bild verzerrt-
Alles was ich bin, ist alles was ich wahrnehme,
so sehe ich eine Blume, und weiss um ihre Schönheit,
nein es ist meine Schönheit die ich in der Blume sehe,
wäre ich diese Blume, wäre ich schön-
Die Blume ist nur *!*
Alles ist nur *!*
Der Rest das sind wir, solange wir flüchten,
brauchen wir Orientierung, sonst glauben wir verloren zu gehen-
Nur Glauben, nicht sein, wir sind immer,
egal ob flüchtend, oder nicht-
Was will ich, was sehe ich *?*
Solange ich noch wertend wahrnehme,
finde ich nicht, was das meine ist-
Zwei ist der Atem, zwei ist der Mensch-
Zwei ist das Sein-
Fühlst du die Materie aus der dein Körper ist,
den Stein, das Brot-
Wahrnimmst du die Bewegung deiner Hand, den Wind,
den Kuss auf der Wange-
Trennend flüchte ich vor dem, was ich bin-
Alles ist einz, immer und überall-
Ich täusche mich, wenn ich glaube, dass es da das eine und
da das Andere gibt, alles Täuschung, ich bin mir dieser bewusst-
Es ist eine Herausforderung, Selbst zu sein-
Alle meine Vorfahren haben keinen Schimmer wovon ich rede-
Sie zucken zusammen und wundern sich meiner,
für sie absolut fremdartigen Ideen-
Ich habe Verständniss, ich selbst bin schon lange auf der Reise,
kenne die zwei Welten, es sind noch Zwei, in meinem Kopf-
Oder sind es vielleicht mehr *?*
Ein Inspirator sagte mal zu mir ’erkenne dich selbst’-
Leben lang versuchte ich das zu verstehen und fühlte immer,
dass ich es noch nicht kapiert habe-
dein Wille wählt nicht das Ziel aus, das tust du,
egal wie du entscheidest-
Flucht ist Flucht-
Logg out _13_48_21_07_2204_
Logg- Nr.: _000010_01_00_20_26_07_2204_
Was ist Flucht *?*
Was ist die Ursache, die uns davon abhält hinzugucken-
Die Waschmaschine ist ein prima Produkt-
Unser Geist ist leider nicht waschbar-
Das da, das ich Angst nenne, ich kenne nicht mehr die Ursache,
doch die Angst, die sehe ich in jedem Augenblick,
in Jedem, wenn sie vorhanden ist-
Damals war mein Leben ein abstraktes Konstrukt-
Ich war rund um versorgt, musste nichts tun,
doch mir ging es schlecht, ich vergas was das Leben,
Lebenswert macht-
Es ist nicht der tolle Garten, das Super Auto,
das so tief in uns als Gefühl vorhanden ist-
Ich habe das gemacht, siehst du meinen Schweiss, ich fühle ihn-
Damals, war das Leben langweilig, weil es nichts zu tun gab-
Ich war auf der Flucht vor der Tatsache, dass es möglich wäre,
dass, das was Umsonst, umsonst ist und somit auch wertlos ist-
Das brachte mich fast um-
Hier in der letzten Ebene des mittel Levels gibt es massig Arbeiter,
sie alle haben ihre Kraft anzubieten-
Es ist mit, der lebendigste Ort in ganz Freakfort-
Hier ist die Wurzel des heutigen Sun Levels-
Hier sind die Sklaven der Obrigkeit-
Arbeit, ein bisschen Proteinschleim,
manchmal auch echtes Fleisch, das sind hier die Träume-
Was ist Flucht, wovor *?*
Bevor ich mich umsah, war er schon in der Menge verschwunden-
Ständig auf der Flucht, mit der Tüte, voller Lebensmittel,
die ich eben noch als meine empfand-
Er flüchtet vor seiner Angst, oder auch vor meiner Wut *?*
Ich gönne dem der Essen stiehlt, dass er seinen Hunger stillt-
Ich tat es eben auch all zu oft-
Atemlos stehe ich im Wirrwarr dieses Levels,
fühle den Zwang, oder Drang, vielleicht auch ist mir Bewusst,
dass es anders auch nicht Geht,
jetzt trete ich ein in die Ungewissheit,
als flüchtiger erblicke ich mich als meinen eigenen Peiniger-
Was hält mich davon ab zu tun, was zu tun ist-
Meine Erinnerung soweit sie reicht,
reicht aus um alles zu vergessen,
um jetzt, genau Jetzt durch die unsichtbare Mauer zu gehen-
Unsichtbar ist diese Mauer immer, auch bei dir,
sie existiert nur in deinem Kopf, oder in meinem-
Jetzt *!*
Ist immer der richtige Zeitpunkt um sie zu brechen-
Dein Kopf verträgt diese Erfahrung, du bist nicht die Mauer-
Die Mauer ist nicht wirklich-
Deine Flucht gleicht der meinen sehr-
Egal wer du bist, egal wo ich bin-
Immer ist sie Zeuge meiner Angst und Flucht deine Reaktion-
Flüchte Fuchs, Flüchte, den der Morgen naht-
Ich sah mich um und nichts ist passiert, kein bisschen hat sich verändert,
der zustand meines Geistes sich nicht verändert-
Ich bin Ganz-
Der Duft den ich vernahm, machte mir klar dass ich essen will-
Die Menschen die mit am Tisch sassen waren froh-
Es war lecker und jetzt-
JETZT, wo willst du hin, du wirst noch oft Hunger haben,
es wird deine Flucht nicht ändern-
Nach hunderten von Jahren ist es ungewohnt wieder heim zu kehren-
Alles hat sich verändert, alles-
Was ist geblieben von dem, das ich kannte *?*
Erinnerungen können es nicht wieder bringen-
Fühle achtsam, den da ist nichts mehr-
Du bist wie neugeboren, empfange das Geschenk-
Tauche ein in das, was jenseits deiner Angst ist-
Es ist dir nicht fremd, auch ganz ohne Erinnerungen-
Das ist da wo es immer gewesen ist-
Dein zu hause in dir-
Logg out _01_00_26_07_2204_
Logg- Nr.: _000010_02_20_45_26_07_2204_
Der Weg hat mich hierher geführt-
Du bist mein Spiegelbild,
dein Angesicht ist der Schatten deiner selbst-
Die Kraft die dir zur Verfügung steht ist dir nicht bekannt-
Du warst in eine andere Richtung gegangen-
Dort, da wo du warst, gibt es diese Kraft nicht-
Der Wind weht dich mit sich, du folgst und vergisst wo hin du wolltest-
Oder weisst du es gar nicht
und der Wind ist dein freiwilliger Richtung’s Geber-
Wenn du flüchtest, hast du keine Richtung-
HÖR AUF *!*
Setz dich, denk nach, schau wo du bist-
Siehe den Fluss der Zeit und deinen Weg in diesem-
Du bist nicht begrenzt-
Wegkommen ist keine Motivation fürs Leben-
Ankommen ist ein gutes Ziel-
Als ich damals hier ankam, war es mir nicht bewusst-
In meiner Rolle sehe ich die Erfüllung des Weges-
Die Zeit ist vom Wechsel geprägt, das Verspricht rein gar nichts,
nichts ist entschieden für länger als den Augenblick,
dein Handeln ist vergangen, dein Tun ist dir in Freiheit überlassen-
Da wo wir hin wollen, das ist ein Ziel, ein Edeles-
Das Bewusstsein des richtigen Zieles,
das ist eine Herausforderung, das ist wichtig-
Ohne Ziel, bewege ich mich im Kreis,
ohne Ziel verweile ich in der Abwesenheit-
Als ich einst mal Aufwachte, war mein grösster Wunsch,
das ich nicht geschlafen hätte-
Ich war in einem Schockzustand, was nun, Ich bin wach,
doch wo hin, was Tun, Oft dachte ich da – schlaf weiter-
Der Schlaf, die Flucht ist immer in deinem Bewusstsein,
du nimmst es immer war wenn du flüchtest-
Ganz einfach, du willst immer irgendwas,
irgend was soll dich befriedigen, das oder dies ist dann wichtig-
Das Ziel, ist es dann vor deinem Auge *?*
Ich war wach, doch erschöpf,
die Flucht hat meine Kräfte furchtbar aufgezerrt-
Da war ein Licht, das Berühmte, schon oft hast du davon gehört-
In Wahrheit ist es gar kein Licht-
Es ist ein Zeichen, ein Wegweiser,
etwas dem wir Vertrauen schenken-
Es ist wichtig, dass wir in der Lage sind darauf zu reagieren-
Damals ging ich dann los, ich hatte eben dieses Licht gesehen,
und mein Glück war, dass ich, vielleicht aus Leichtsinn,
oder auch aus Zuversicht, ich ging diesen Weg-
Natürlich sah ich dann die Wegweiser, sie weisten mir den Weg,
auch wenn zuvor ich nie daran gedacht hatte, her zu kommen-
Damals gab es dieses hier nicht mal-
In jedem Augenblick ergibt sich alles neu,
neue Wege öffnen sich und schliessen sich unentwegt,
finde ihn, den Unsichtbaren Weg-
Suche ihn nicht, Wolle ihn und er wird dir sichtbar-
Meist nur für dich und für nur eine kurze Zeit-
Hier ist es sehr Laut, so viele Menschen an einem Ort,
soviel unterschiedliche Energie,
die Wege Millionen von Menschen, kreuzen sich hier jeden Augenblick-
Unmöglich Niemandem zu begegnen, unvorstellbar den einen,
oder den anderen Weg nicht zu gehen-
Auf der Flucht, kannst du dich nicht hören,
kann ich den weg nicht fühlen, es ist schwer zu entscheiden-
Du wirst dann immer merken, dass du dich verlaufen hast-
Das ist gut wenn du in der Lage bist es zu merken,
NUTZE ES-
NUTZE ES *!*
Der Nutzen liegt im Gefühl, es spricht zu dir-
Es erfreut dich, deine Reinheit zu fühlen, sie ist dir gegeben-
Die Natur deiner selbst ist, ist es,
es ist die Natur jedes Lebewesens diesen Planeten-
Du wirst dir selbst begegnen, der Ort ist Jenseits der Zeit,
dort ist der Ort deines Einsseins, dort bist du-
Du Bist-
Logg out _21_27_26_07_2204_
Logg- Nr.: _000011_00_21_09_03_10_2204_
Ich sah mich, ich schaute weg, ich dachte und verschwand-
Ich schaute nochmals, ich schloss meine Augen-
Es war so dunkel, ich wollte es nicht, es gab sonst nichts-
Fragen trafen mich von überall, wie ein Gewitter,
nahm ich es war-
Es regnete Tage, Wochen, Monate, insgesamt mehrere Jahre-
Ich wollte es nicht, ich schlief, las, hasste die Welt,
wollte nicht aus m Fenster schauen-
Hatte mir viele Regenschirme zugelegt-
Einz erkrankte ich, lag nur noch im Bett, dann im Krankenhaus-
Ich kam da nicht mehr raus-
Als ich wieder erwachte, spürte ich-
Der Regen war dieses mal in mir-
Nur heiterer Sonnenschein, Palmen und das Meer-
Ein Traum-
Der Regen war unerbittlich ich kannte es so nicht,
die Kälte nimmt dir jedes Gefühl, du siehst,
doch kannst es nicht glauben, es ist wie hinter einem Schleier-
Als ich JETZT mit einem Transportlift in den Sonnenlevel fahre
fiel es mir wieder ein-
Ich kenne dort oben,
wo die stickigen Wolken den Himmel nicht verschleiern einen Ort-
Es ist ein Heiliger Ort, es gibt ihn nur,
weil vor langer Zeit ein Fehler in der Stadtplanung passierte
und bis heute uns noch erfreut-
dieser Ort ist geheim, es ist kein offiziellrer Ort-
Es ist das geheime Paradies-
Hier gibt es einen Garten und einige Mönche-
Ein Tempel ist die Krönung dieses Ortes-
Als ich einst erwachte, war es genau hier-
Ich erinnerte mich nicht-
Jetzt !!!
Seit willkommen-
Danke Bruder-
Master Chau nu wartet auf sie-
Du bist *?*
Ja genau hier-
Gut ich fühle dich, das was du hinter dir gelassen hast,
spiegelt deinen zukünftigen Weg-
das was sich da aufgelöst hat, erlöste das was gefangen war-
du kannst mich fühlen *?*
Ja, langsam wird mir die Spiegelung deutlicher-
Ich überwinde sie,...
...spürst du es *?*
du wirst eine Aufgabe bekommen, sie ist unmöglich zu lösen-
willst du sie *?*
du hast sie also angenommen *!*
du wirst es-
gut lass uns jetzt gehen-
als ich einst hier aufwachte kannte ich diesen Raum nicht,
doch hier kannst du der Wirklichkeit begegnen-
bist du in der richtigen Verfassung *?*
gut-
Ein Kreisförmiger Raum mit offener Decke-
Der Himmel über dir-
Auf dem Weg, dem einzigem Weg, gibt es nur eine Richtung-
Da wo du selbst bist ist die Wirklichkeit der Welt-
Nur da und nur für dich-
Sitzend lasse ich den Fluss seiner Natur-
Alles ist-
Alles bin ich-
Mein Geist zeigt mir die Welt, ich sehe alles, was ich bin-
Alles was ich geworden bin-
Da ist auch, das Verborgene-
Die Hölle und der Himmel-
Das ist alles dein,
Das bist du-
Logg out _21_44_03_10_2204_
Montag, 31. Mai 2010
Mittwoch, 26. Mai 2010
was ist Freakfort?
Hm...
Was will ich in einer Großstadt, außer GELD machen?
KUNST machen!
Das mit dem Geld, da gibt es schon genug Opfer...
Freakfort ist neu.
Es ist biologisch abbaubar, es ist umweltfreundlich und fördert die persönliche Weiterentwicklung.
Freakfort is born in Frankfurt am Main.
Es sind Menschen, vielleicht Freaks?
Nun ja, was ist ein Freak, und was ist ein normaler "Mensch"?
auf der seite www.freakfort.de kanst du dir selbst ein Urteil machen...
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